Wien ist in den nächsten Tagen Schauplatz einer "internationalen Woche der Zeitungswelt": In der Messe Wien wurde heute offiziell die IFRA Expo 2011 eröffnet. Die IFRA Expo ist die internationale Kommunikationsplattform für die Zeitungs- und Medienindustrie und ihre Zulieferer, und deckt das komplette Spektrum an Produkten für Medienproduktion und Medienmanagement ab. Die IFRA findet in diesem Jahr in Kombination mit dem 63. Weltkongress der Zeitungen, dem 18. Weltforum der Chefredakteure und einer Fülle von weiteren Rahmenprogrammveranstaltungen statt.
Von Seiten der Gastgeberstadt Wien sprach heute Medienstadtrat Christian Oxonitsch die offiziellen Eröffnungsworte: "Die IFRA ist der Auftakt einer Reihe von Medienkongressen und Symposien und damit ein Kompliment an die Stadt Wien: als Messe-und Kongress-Stadt aber auch als Medienzentrum und Medienstandort", betonte Oxonitsch. "Die IFRA-Expo und die hier vertretenen Aussteller machen deutlich, welchen Markt die Kommunikationsindustrie mittlerweile erschlossen hat."
Im Rahmen der Messe gehe es aber auch um die Frage, "wie sich digitale Welten mit konventionellen Welten, wie sich Old Media mit New Media verstehen und verständigen und was Cross-Technologies und Cross-Content-Mixing bedeuten", betonte Oxonitsch. "Das ist sehr wesentlich, weil wir in der gesamten Euphorie der neuen Technologie die simplen Kulturtechniken nicht vergessen sollten. Das sage ich als Bildungspolitiker, dem es ein Anliegen ist, dass Menschen die Kulturtechniken, Rechnen, Lesen, Schreiben, verstehen, sich eine eigene Meinung bilden lernen, Grundformen der Kommunikation lernen und kritisch beherrschen können."
"Ich wünsche der Messe, der Veranstaltung und den Folgekongressen großen Erfolg und werde mit Interesse verfolgen, welche Schlüsse wir aus den vielen neuen Entwicklungen für den Medienstandort Wien, aber auch für eine neue Bildungspolitik ziehen können", so Oxonitsch abschließend.
Pressebild:
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