Die Wiener Schulen sind wesentliche Eckpfeiler in der Bildungspolitik unserer Stadt: Es gibt kaum einen Bereich, der so entscheidend für die Zukunft ist wie die Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.
„Meine" Schule ist ein Ort, an dem LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern partnerschaftlich arbeiten, wo Kreativität und Individualität gefördert werden, an dem angstfrei und ohne Vorurteile miteinander umgegangen wird und alle die gleichen Chancen haben.
Chancengleichheit ist aber nur dann möglich, wenn man nicht selektiert, sondern bestmöglich fördert: Die Wiener Mittelschule ist die pädagogisch innovativste Schulform für 10- bis 14- Jährige. Alle VolksschülerInnen werden hier unabhängig von ihrer Lernleistung aufgenommen. Moderne Kurssysteme ermöglichen ein individuelles Eingehen auf jedes Kind.
Wesentliche Vorteile bietet aber auch die Ganztagsschule: Der Tagesablauf folgt hier einem Rhythmus aus Lern- und Freizeitphasen, die ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen, aber auch Erholung und Kreativität zulassen. Wien hat die Ganztagsschule unter anderem im Bereich des „Campusmodells" umgesetzt: Kindergarten, Volksschule und Freizeitbetreuung bilden hier eine Bildungseinheit, die gemeinsame Freizeitgestaltung ist ein Fixpunkt. Im Herbst 2009 ist der Campus Monte Laa erfolgreich gestartet, im September 2010 folgt der Bildungscampus Nordbahnhof.
Wichtige Arbeit leiten aber auch die Wiener Berufsschulen: Etwa 22.000 BerufsschülerInnen werden in Wien alljährlich unterrichtet. Damit wird das Know How von rund 170 Lehrberufen an Jugendliche weiter gegeben.
Damit alle Schulen auch optimale Rahmenbedingungen haben hat die Stadt 2007 ein großes Schulsanierungspaket geschnürt: Bis zum Jahr 2017 werden insgesamt 570 Millionen Euro in 242 allgemein bildende Pflichtschulen in Wien investiert.